Landeskongress JSW

JSW,
01. November 2026

Am Sonntag, 1. November 2026, fand in Brandenburg an der Havel der Landeskongress des BSW-Jugendverbandes JSW Brandenburg statt – auf vielfachen Wunsch hin nicht als reine Präsenzveranstaltung, sondern erstmalig in hybrider Form.

Die versammelten Mitglieder wählten William Ingo Heinrich auf die vakante Position des stellvertretenden Landesvorsitzenden. Neuer Beisitzer im Landesvorstand wurde Amir Alaeddini. Zudem wurden fünf Delegierte und zwei Ersatzdelegierte für den JSW-Bundeskongress gewählt, welcher im April 2027 stattfinden wird.

Es wurde auch viel inhaltlich diskutiert. Einstimmig beschlossen die Brandenburger Mitglieder die Übernahme des Grundsatzprogramms des Bundes-JSW, welches u.a. die Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der NATO, nach einem Beitritt Deutschlands zu den BRICS-Staaten, nach mehr Mitbestimmung für Arbeitnehmer in Betrieben und Unternehmen sowie nach Abschaffung des Verfassungsschutzes beinhaltet.

Außerdem nahm der JSW-Landeskongress mit großer Mehrheit einen Antrag des neuen Beisitzers Amir Alaeddini mit der Forderung nach der Einführung einer Vermögenssteuer von 5 Prozent ab einem Vermögen von 50 Millionen Euro an.

Dominik Mikhalkevich, Landesvorsitzender des JSW Brandenburg, kommentiert:

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis dieses Landeskongresses. Unser Vorstand ist wieder vollzählig und wird in den nächsten Monaten noch präsenter sein – ob mit Vor-Ort-Veranstaltungen und Infoständen oder mit hybriden bzw. online-Formaten, um in einem großen Flächenland wie Brandenburg auch wirklich alle jungen Menschen zu erreichen.

Die inhaltliche Debatte hat gezeigt: Unsere JSW-Mitglieder haben fundierte Fachkenntnisse und viel Energie für den politischen Kampf. Wir möchten die Stimme all der jungen Menschen in Brandenburg sein, die kein Bock auf Wehrpflicht haben, nicht für Kriege des Angriffsbündnisses NATO sterben wollen und sich wünschen, dass das herrschende System abdankt zugunsten einer Politik, die die Interessen der jungen Menschen berücksichtigt und mehr in gute Schulen, in den ÖPNV und in Jugendclubs auch auf dem Land investiert. Um das gegenfinanzieren zu können, möchten wir die Superreichen stärker zur Kasse bitten.“

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